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Die Untersuchungen dieser Arbeit sind Ergebnisse einer theoretischen Versuchsanordnung, angestellt auf der Suche nach einer absoluten interpretatorischen Determinante. Eine solche Grundlage der Interpretation könnte keine an den Text gestellte, ihm auferlegte ...

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Die Untersuchungen dieser Arbeit sind Ergebnisse einer theoretischen Versuchsanordnung, angestellt auf der Suche nach einer absoluten interpretatorischen Determinante. Eine solche Grundlage der Interpretation könnte keine an den Text gestellte, ihm auferlegte Erwartung sein oder erlauben. Sie verlangt die vollkommene Auslieferung des Interpretierenden an den Text und damit eine Reduktion der Fragen, die über ihn gestellt werden, auf die Frage «Was muss ein Text aussagen?» So ist die ursächliche Aussage eines Textes nicht was, sondern dass er aussagt. Wohin führt nun dieser doch tautologische Schluss, der ja immer als eine Annahme in der Interpretation stehen bleibt? Die Grundlage der literarischen Erkenntnis bleibt so als Hinweis auf eine vor ihr – jenseits von Sprache – liegende Determinante vorhanden, die uns in Verwendung von Sprache immer fehlen muss. Und die Erkenntnis dieser ersten, schon sprachlichen Überlegung bringt den Interpreten der verwendeten Sprache in dieselbe Lage wie den sie am Anfang verwendenden ...

Die komplexen Erzählstrukturen des Lancelot-Prosaromans werden meist immanent auf Verfahren der Handlungsverknüpfung oder ihre semantische Tiefenstruktur hin befragt und literaturhistorisch als hybride Fortentwicklung konventioneller Erzählformen der höfischen Versromane bestimmt. Andererseits weisen Untersuchungen zur gesamtkulturellen Situation des Romans häufig nur punktuelle semantische und propositionale Parallelen zu zeitgenössischem Wissen nach, ohne unterschiedliche Diskursqualitäten zu beachten. Diese Studie zeichnet narrative Strategien nach, die aus den Interferenzen diskursiver Formationen einen spezifischen, nur im Erzspezifischen, nur im Erzählprozess erfahrbaren Sinn schöpfen. Über text- und gattungsimmanente Aspekte hinaus kann so die intensive Nutzung dieses interdiskursiven Potentials der Erzählung als wichtige ästhetische Innovation des Romans erkennbar ...
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