C.H. Beck Verlag Geschichte der deutschen Kunst. Spätmittelalter und Frühe Neuzeit 1400 - 1750
Der zweite Band des dreibändigen Werks zur "Geschichte der deutschen Kunst" reicht vom Spätmittelalter bis zum Ende des Barock. Höhepunkte bilden die Jahre um 1450 und die Dürerzeit sowie die Epoche um 1730. Unterstützt durch nahezu 400, teils farbige ...
- Marke: C.H. Beck Verlag
- EAN: 9783406442438
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Der zweite Band des dreibändigen Werks zur "Geschichte der deutschen Kunst" reicht vom Spätmittelalter bis zum Ende des Barock. Höhepunkte bilden die Jahre um 1450 und die Dürerzeit sowie die Epoche um 1730. Unterstützt durch nahezu 400, teils farbige Abbildungen erschließt der Autor in subtiler Beschreibung Kunstwerke und Kunstgattungen. Zugleich führt er den Leser ein in das spannungsreiche Verhältnis von Kunst und ihrem gesellschaftlichen Anspruch. Martin Warnke gewinnt damit für die Geschichte der deutschen Kunst zwischen Mittelalter und Aufklärung eine neue Dimension. Die Geschichte der Kunst in Deutschland verläuft nicht geradlinig auf Höhepunkte zu, sondern weist Phasen von großer innovativer Kraft und von kriegsbedingter Lähmung auf. Ihren internationalen Ruhm zwischen 1400 und 1750 begründen Künstler wie Stephan Lochner, Riemenschneider, Dürer, Cranach, Balthasar Neumann oder Fischer von Erlach, zu denen eine Fülle regionaler Meister und Schulen tritt. In souveränem Überblick stellt Martin Warnke Hauptwerke der verschiedenen Perioden vor und fragt nach den spezifischen Leistungen, die der Kunst abverlangt wurden, welchen Bedürfnissen sie zu entsprechen hatte und mit welchen Mitteln sie auf Ansprüche aus der Gesellschaft geantwortet hat. Dabei wird deutlich, wie seit dem 15. Jahrhundert staatliche Instanzen die Architektur in ihren Dienst nehmen. An vielgestaltigen Bauten von Kursachsen bis Wien, an Rathäusern und Kirchen von Lübeck bis Landshut zeigt der Autor, wie die Baukunst Ästhetik und Nutzen für die Länder verbindet und in welcher Weise sich die Künste in den weitläufigen Anlagen fürstlicher Residenzen - in Celle ebenso wie in Schleißheim, Potsdam oder Düsseldorf - zu den wichtigsten Medien öffentlicher Repräsentation entwickeln. Innovationen bietet auch die Malerei der Epoche. Von den spätmittelalterlichen Altartafeln eines Lucas Moser, über Bilder Albrecht Dürers bis zu Gemälden Altdorfers kann der Leser verfolgen, wie sich ein weltlicher Themenbestand herausbildet: eine neue Kunst für neue Ansprüche - vom Porträt über die Landschaftsmalerei und das Stilleben bis zum politischen Flugblatt. Die mit einem reichen Bildteil verbundene Darstellung entwirft über die Beschreibung der stilgeschichtlichen und kunsttopographischen Besonderheiten hinaus eine neue, facettenreiche Gesamtschau der deutschen Kunst vom Spät-mittelalter bis zum Ende des ...
Der zweite Band des dreibändigen Werks zur "Geschichte der deutschen Kunst" reicht vom Spätmittelalter bis zum Ende des Barock. Höhepunkte bilden die Jahre um 1450 und die Dürerzeit sowie die Epoche um 1730. Unterstützt durch nahezu 400, teils farbige Abbildungen erschließt der Autor in subtiler Beschreibung Kunstwerke und Kunstgattungen. Zugleich führt er den Leser ein in das spannungsreiche Verhältnis von Kunst und ihrem gesellschaftlichen Anspruch. Martin Warnke gewinnt damit für die Geschichte der deutschen Kunst zwischen Mittelalter und Aufklärung eine neue Dimension. Die Geschichte der Kunst in Deutschland verläuft nicht geradlinig auf Höhepunkte zu, sondern weist Phasen von großer innovativer Kraft und von kriegsbedingter Lähmung auf. Ihren internationalen Ruhm zwischen 1400 und 1750 begründen Künstler wie Stephan Lochner, Riemenschneider, Dürer, Cranach, Balthasar Neumann oder Fischer von Erlach, zu denen eine Fülle regionaler Meister und Schulen tritt. In souveränem Überblick stellt Martin Warnke Hauptwerke der verschiedenen Perioden vor und fragt nach den spezifischen Leistungen, die der Kunst abverlangt wurden, welchen Bedürfnissen sie zu entsprechen hatte und mit welchen Mitteln sie auf Ansprüche aus der Gesellschaft geantwortet hat. Dabei wird deutlich, wie seit dem 15. Jahrhundert staatliche Instanzen die Architektur in ihren Dienst nehmen. An vielgestaltigen Bauten von Kursachsen bis Wien, an Rathäusern und Kirchen von Lübeck bis Landshut zeigt der Autor, wie die Baukunst Ästhetik und Nutzen für die Länder verbindet und in welcher Weise sich die Künste in den weitläufigen Anlagen fürstlicher Residenzen - in Celle ebenso wie in Schleißheim, Potsdam oder Düsseldorf - zu den wichtigsten Medien öffentlicher Repräsentation entwickeln. Innovationen bietet auch die Malerei der Epoche. Von den spätmittelalterlichen Altartafeln eines Lucas Moser, über Bilder Albrecht Dürers bis zu Gemälden Altdorfers kann der Leser verfolgen, wie sich ein weltlicher Themenbestand herausbildet: eine neue Kunst für neue Ansprüche - vom Porträt über die Landschaftsmalerei und das Stilleben bis zum politischen Flugblatt. Die mit einem reichen Bildteil verbundene Darstellung entwirft über die Beschreibung der stilgeschichtlichen und kunsttopographischen Besonderheiten hinaus eine neue, facettenreiche Gesamtschau der deutschen Kunst vom Spät-mittelalter bis zum Ende des ...
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