Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften Sitzverlegung von Kapitalgesellschaften in der Europäischen Union

Die Sitzverlegung von Kapitalgesellschaften in der Europäischen Union ist in den letzten Jahren aufgrund der Centros-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 9. März 1999 in den Blickpunkt der wissenschaftlichen Diskussion gelangt. Die Arbeit ...

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Die Sitzverlegung von Kapitalgesellschaften in der Europäischen Union ist in den letzten Jahren aufgrund der Centros-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 9. März 1999 in den Blickpunkt der wissenschaftlichen Diskussion gelangt. Die Arbeit behandelt die Thematik in einem umfassenden Sinn, da nicht nur zwischen den Fällen des Zuzugs und des Wegzugs juristischer Personen differenziert wird, sondern auch danach, ob es sich bei dem jeweiligen Sitzverlegungsvorgang um einen Umgehungsgründungstatbestand handelt oder nicht. Zudem wird zwischen den Fällen der alleinigen Verlegung des effektiven Verwaltungssitzes einer Gesellschaft, der alleinigen Verlegung des statutarischen Gesellschaftssitzes und der gleichzeitigen Verlegung von statutarischem und effektivem Verwaltungssitz differenziert. Ausgehend vom deutschen Recht wird dabei unter Berücksichtigung der Rechtslage in anderen mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen jeweils erörtert, inwieweit die im Gemeinschaftsrecht verankerte Niederlassungsfreiheit entsprechende Restrukturierungsvorgänge ...

Die kollisionsrechtliche Anerkennung von ausländischen Gesellschaften erfolgt derzeit in Deutschland nach zwei unterschiedlichen Theorien. Gesellschaften, die nach dem Recht eines der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder dem Recht eines Bundesstaates der USA gegründet wurden, werden von der deutschen Rechtsprechung kollisionsrechtlich nach der sogenannten Gründungstheorie anerkannt. Dagegen findet auf Gesellschaften aus allen anderen Staaten in der deutschen Rechtsprechung gewohnheitsrechtlich bislang weiterhin die Sitztheorie als Kollisionsnorm Anwendung. Die Arbeit untersucht, ob diese Zweiteilung im deutschen Gesellschaftskollisionsrecht auch künftig aufrechterhalten werden darf oder ob Regelungen zur Niederlassungsfreiheit und Nichtdiskriminierung in völkerrechtlichen Verträgen mit Drittstaaten deutsche Gerichte ebenfalls zur Anwendung der Gründungstheorie ...
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