Av Akademikerverlag Der Massenmord als NS-Erlösungsbedingung, von Nicole Horn

Mit Hitlers Glaube an eine umfassende Ästhetisierung der Politik, dem Verständnis von Politik als Kunst und seiner Selbsteinschätzung eher als Künstler denn als Politiker liegt die Frage nahe, ob nicht der Holocaust - in Hitlers perverser Logik - ...

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Mit Hitlers Glaube an eine umfassende Ästhetisierung der Politik, dem Verständnis von Politik als Kunst und seiner Selbsteinschätzung eher als Künstler denn als Politiker liegt die Frage nahe, ob nicht der Holocaust - in Hitlers perverser Logik - als 'ästhetisch-künstlerische Massnahme' zur Schaffung seines Lebenskunstwerks zu interpretieren wäre. Der Künstler-Politiker Adolf Hitler betrachtete die einzelnen Teilbereiche des NS-Gefüges gleichsam als Fraktal des NS-Ganzen. Hitler stellte sich als mythisch überhöhte Führergestalt sowie als Inkarnation des Erlösers des deutschen Volkes dar. Er bediente sich der Kunst, vereinnahmte die Werke Wagners und Nietzsches, um sie sodann entfremdet in seinen NS-Staat einzubauen. Der mittels ästhetisierter Vorgaben utopisierte NS-Mensch wurde mit Hilfe von Biologie und Medizin als zu züchtender 'NS-Übermensch' verstanden. Zur Vollendung seines Lebenskunstwerks aber war für Hitler die Vernichtung 'des Juden' gleichsam 'ästhetische ...

DE Der Massenmord als NS-Erlösungsbedingung / Taschenbuch für 56.90 € / Aus dem Bereich: Hardcover

Geisteswissenschaften, Kunst, Musik

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Mit Hitlers Glaube an eine umfassende Ästhetisierung der Politik, dem Verständnis von Politik als Kunst und seiner Selbsteinschätzung eher als Künstler denn als Politiker liegt die Frage nahe, ob nicht der Holocaust - in Hitlers perverser Logik - als 'ästhetisch-künstlerische Massnahme' zur Schaffung seines Lebenskunstwerks zu interpretieren wäre. Der Künstler-Politiker Adolf Hitler betrachtete die einzelnen Teilbereiche des NS-Gefüges gleichsam als Fraktal des NS-Ganzen. Hitler stellte sich als mythisch überhöhte Führergestalt sowie als Inkarnation des Erlösers des deutschen Volkes dar. Er bediente sich der Kunst, vereinnahmte die Werke Wagners und Nietzsches, um sie sodann entfremdet in seinen NS-Staat einzubauen. Der mittels ästhetisierter Vorgaben utopisierte NS-Mensch wurde mit Hilfe von Biologie und Medizin als zu züchtender 'NS-Übermensch' verstanden. Zur Vollendung seines Lebenskunstwerks aber war für Hitler die Vernichtung 'des Juden' gleichsam 'ästhetische ...
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