Suhrkamp Joyce,J.:Werke.Ln.6 Briefe.2, Belletristik

Der zweite Band der Briefe von James Joyce setzt 1917 in Zürich ein. Die zentralen Ereignisse der Zürcher Jahre sind die Begegnung mit Martha Fleischmann und die sich anbahnende Freundschaft mit Frank Budgen. Die voyeuristische Fleischmann-Affäre prägte ...

  • Marke: Suhrkamp
  • EAN: 9783518033913
  • Verfügbarkeit: Lieferbar

Preisspanne: 51,00€ - 51,00€*

Billigster Preis

Deals

Preis (inkl. MwSt.)
Händler
Lieferstatus
Shop
51,00 €* Kostenloser Versand
Lieferbar: Sofort Lieferbar
Daten vom 2026-02-22
Änderungen vorbehalten
Zum Shop
51,00 €* Kostenloser Versand
Lieferbar: 2-3 Tage
Daten vom 2026-02-22
Änderungen vorbehalten
Zum Shop
Der zweite Band der Briefe von James Joyce setzt 1917 in Zürich ein. Die zentralen Ereignisse der Zürcher Jahre sind die Begegnung mit Martha Fleischmann und die sich anbahnende Freundschaft mit Frank Budgen. Die voyeuristische Fleischmann-Affäre prägte das Nausikaa-Kapitel des Ulysses, und später, in Finnegans Wake, ist Earwickers Verbrechen im Phönix Park ein später Reflex dieser dunklen Geschichte. Der englische Maler Frank Budgen übernahm in jenen Jahren mehr und mehr die Funktion als Vertrauter und Freund. Budgen, der später das authentischste Buch über die Entstehung des Ulysses schrieb, neben Stuart Gilberts Rätsel. Den meisten Raum aber beanspruchen die Briefe an Harriet Shaw Weaver, die Herausgeberin der Zeitschrift The Egoist und lebenslange Mäzenin. Ihr wird der Ulysses kapitelweise, gelegentlich von kurzen Erklärungen begleitet, geschickt, in der Hoffnung, auch er könne im Egoist vorabgedruckt werden. Später wird ihr aus Paris, wo Joyce seit 1920 lebt, jeder Entwurf des entstehenden Work in Progress geschickt, aus dem in 17-jähriger Arbeit Finnegans Wake werden sollte. Diese Entwürfe sind häufig versehen mit Schlüsseln und Kommentaren, die noch heute für das Verständnis dieses Werkes wesentlich sind. Je mehr die alten Freunde wie Pound, Wyndham Lewis oder Stanislaus sich zurückziehen vor der Monstrosität des neuen Entwurfs, desto mehr wird Harriet Weaver zur einzigen Vertrauten, vor der Joyce in monomanischer Apologetik alles ausbreitet, was ihn bewegt, das Literarische wie das Persönliche. Zahlreiche Briefe an Kollegen und Übersetzer stehen hierzu in interessantem ...

Der zweite Band der Briefe von James Joyce setzt 1917 in Zürich ein. Die zentralen Ereignisse der Zürcher Jahre sind die Begegnung mit Martha Fleischmann und die sich anbahnende Freundschaft mit Frank Budgen. Die voyeuristische Fleischmann-Affäre prägte das Nausikaa-Kapitel des Ulysses, und später, in Finnegans Wake, ist Earwickers Verbrechen im Phönix Park ein später Reflex dieser dunklen Geschichte. Der englische Maler Frank Budgen übernahm in jenen Jahren mehr und mehr die Funktion als Vertrauter und Freund. Budgen, der später das authentischste Buch über die Entstehung des Ulysses schrieb, neben Stuart Gilberts Rätsel. Den meisten Raum aber beanspruchen die Briefe an Harriet Shaw Weaver, die Herausgeberin der Zeitschrift The Egoist und lebenslange Mäzenin. Ihr wird der Ulysses kapitelweise, gelegentlich von kurzen Erklärungen begleitet, geschickt, in der Hoffnung, auch er könne im Egoist vorabgedruckt werden. Später wird ihr aus Paris, wo Joyce seit 1920 lebt, jeder Entwurf des entstehenden Work in Progress geschickt, aus dem in 17-jähriger Arbeit Finnegans Wake werden sollte. Diese Entwürfe sind häufig versehen mit Schlüsseln und Kommentaren, die noch heute für das Verständnis dieses Werkes wesentlich sind. Je mehr die alten Freunde wie Pound, Wyndham Lewis oder Stanislaus sich zurückziehen vor der Monstrosität des neuen Entwurfs, desto mehr wird Harriet Weaver zur einzigen Vertrauten, vor der Joyce in monomanischer Apologetik alles ausbreitet, was ihn bewegt, das Literarische wie das Persönliche. Zahlreiche Briefe an Kollegen und Übersetzer stehen hierzu in interessantem ...
Verfassen Sie einen Erfahrungsbericht


Sehr Unzufrieden            Sehr Zufrieden


*Preise können sich seit der letzten Aktualisierung erhöht haben. Alle Preise inkl. MwSt.