Peter lang group ag, international academic publishers «Ritt ueber’n Bodensee» – Erinnerungen einer Schauspielerin

Die Schauspielerin Lilly Kann machte sich einen Namen auf der deutschen Bühne als hervorragende Interpretin klassischer Hauptrollen. Dieser Band enthält ihre Erinnerungen an eine sechzig Jahre währende Bühnenkarriere. Kann debütierte als 16-Jährige ...

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Die Schauspielerin Lilly Kann machte sich einen Namen auf der deutschen Bühne als hervorragende Interpretin klassischer Hauptrollen. Dieser Band enthält ihre Erinnerungen an eine sechzig Jahre währende Bühnenkarriere. Kann debütierte als 16-Jährige am Bonner Stadttheater, wo sie zusammen mit dem später weltberühmten Emil Jannings spielte. In den 1920er Jahren war sie an verschiedenen namhaften Theatern engagiert, unter anderem am Schauspielhaus Düsseldorf, wo sie als „die grosse Tragödin“ gefeiert wurde. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten fand sich Kann von der deutschen Bühne ausgeschlossen. Besonders aufschlussreich sind ihre Aufzeichnungen zum Theater des Jüdischen Kulturbundes in Berlin, bei dem sie sechs Jahre auftrat: alle Aufführungen fanden unter den wachsamen Augen der Gestapo statt. Kurz vor Kriegsausbruch emigrierte Kann nach Grossbritannien, wobei sie „nicht im Traum“ daran dachte, auf der englischen Bühne aufzutreten. Trotzdem gelang es ihr, 1942 ihr englisches Bühnendebüt zu geben. In den Nachkriegsjahren spielte sie verschiedene Hauptrollen auf der englischen Bühne. Ein wichtiger Aspekt ihrer Aufzeichnungen ist der Vergleich zwischen den deutschen und englischen Theaterverhältnissen, einschliesslich der unterschiedlichen Art des Theaterspielens. Ihr mitreissender Lebensbericht stellt einen Schlüsseltext zum Theater im Exil ...

Die Schauspielerin Lilly Kann machte sich einen Namen auf der deutschen Bühne als hervorragende Interpretin klassischer Hauptrollen. Dieser Band enthält ihre Erinnerungen an eine sechzig Jahre währende Bühnenkarriere. Kann debütierte als 16-Jährige am Bonner Stadttheater, wo sie zusammen mit dem später weltberühmten Emil Jannings spielte. In den 1920er Jahren war sie an verschiedenen namhaften Theatern engagiert, unter anderem am Schauspielhaus Düsseldorf, wo sie als „die grosse Tragödin“ gefeiert wurde. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten fand sich Kann von der deutschen Bühne ausgeschlossen. Besonders aufschlussreich sind ihre Aufzeichnungen zum Theater des Jüdischen Kulturbundes in Berlin, bei dem sie sechs Jahre auftrat: alle Aufführungen fanden unter den wachsamen Augen der Gestapo statt. Kurz vor Kriegsausbruch emigrierte Kann nach Grossbritannien, wobei sie „nicht im Traum“ daran dachte, auf der englischen Bühne aufzutreten. Trotzdem gelang es ihr, 1942 ihr englisches Bühnendebüt zu geben. In den Nachkriegsjahren spielte sie verschiedene Hauptrollen auf der englischen Bühne. Ein wichtiger Aspekt ihrer Aufzeichnungen ist der Vergleich zwischen den deutschen und englischen Theaterverhältnissen, einschliesslich der unterschiedlichen Art des Theaterspielens. Ihr mitreissender Lebensbericht stellt einen Schlüsseltext zum Theater im Exil ...
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